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Glücksspielsucht als Krankheit

Glücksspiele bieten eine aufregende Form der Unterhaltung. Viele Menschen können Glücksspiele problemlos in ihren Alltag integrieren, aber einige Menschen zeigen ein riskantes Konsum- und Spielverhalten. Diese können ein pathologisches (krankhaftes) Spielverhalten entwickeln.
Aber ist dies überhaupt eine Sucht bzw. eine Krankheit?

  • Ja! Denn das pathologische Glücksspielen ist zwar eine stoffungebundene Sucht, besitzt aber die suchttypischen Merkmale, wie exzessiver Gebrauch, Sucht als zentraler Lebensinhalt, Kontrollverlust, Toleranzentwicklung, Vernachlässigung der Familie und der sozialen Kontakte, das "Nichtaufhörenkönnen", Entzugserscheinungen und Beschaffungskriminalität. Hinzu kommen die typischen glücksspielorientierten Merkmale, wie die hohen finanziellen Verluste beim Spielen und die damit einhergehende hohe Verschuldung.

  • Ja! Denn Anfang 2001 wurde das pathologische Glücksspiel von den Krankenkassen und den Rentenversicherungsträgern als rehabilitationsbedürftige Krankheit anerkannt. Damit ist das pathologische Glücksspiel der Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit gleichgestellt.

In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 600.000 beratungs- und behandlungsbedürftige Spielerinnen und Spieler. Für Berlin sind das hochgerechnet zwischen 34.000 und 37.000 Menschen.

Glücksspielsucht als Krankheit

Wie entsteht eine Glücksspielsucht und wie erkenne ich sie?