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Spielautomaten machen reich! Aber nicht Dich!
Da hilft auch keine Glückssträhne!

Glücksspiele eignen sich gut, um den Aberglauben des Menschen zu schüren. Es liegt in der menschlichen Natur, auch bei zufallsbedingten Phänomenen einen logischen Zusammenhang herstellen zu wollen. So entsteht der Irrglaube, das Ergebnis eines Glücksspiels wäre voraussagbar oder ließe sich gar durch Rituale und Talismane wie zum Beispiel eine Glückssträhne steuern.

Desto mehr der Glücksspieler das Gefühl hat, selbst über den Spielverlauf, die Einsatzhöhe und den Risikograd bestimmen zu können, umso mehr erliegt er dem Gefühl, der Spielausgang wäre beeinflussbar. Diese Kontrollillusion wird von Glücksspielanbietern bewusst genutzt, indem beispielsweise Automatenspieler Tasten drücken können, die in Wirklichkeit keinen Einfluss auf Gewinn und Verlust haben.
Ob man gewinnt, entscheidet allein der Zufall! Alle in Deutschland zugelassenen Automaten sind mit einem mathematisch erstellten Zufallslogarithmus programmiert, der nicht durch die Spieler beeinflusst werden kann.
Da hilft auch keine Glückssträhne!

Der Filmspot des Präventionsprojekt Glücksspiel greift diese Thematik auf und wird pünktlich zum bundesweiten Aktionstag gegen die Glücksspielsucht ausgestrahlt.

Aktuelles aus dem Präventionsprojekt

\"Spielautomaten machen reich! Aber nicht dich!\"- Das ist der Slogan unserer berlinweiten Präventionskampagne zum Automatenspiel, welche anlässlich des vierten bundesweiten Aktionstages gegen die Glücksspielsucht startet. Zusammen mit der Veröffentlichung des Kampagnenfilms und unseren Aktionen auf dem Alice-Salomon-Platz am 25.09.2014 um 14 Uhr und dem Alexanderplatz um 17 Uhr möchten wir darauf aufmerksam machen, dass persönliche Einflussmöglichkeiten auf den Spielausgang überschätzt werden und die Gewinnchance vom Zufall abhängig ist.
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